Darum erschrecke ich vor ihm; und wenn ich's merke, so fürchte ich mich vor ihm.

Bin ich gottlos, so ist mir aber wehe; bin ich gerecht, so darf ich doch mein Haupt nicht aufheben, als der ich voll Schmach bin und sehe mein Elend.

Ach, daß ich wüßte, wie ich ihn finden und zu seinem Stuhl kommen möchte

Denn ich fürchte Gott, wie einen Unfall über mich, und könnte seine Last nicht ertragen.

In der Zeit meiner Not suche ich den HERRN; meine Hand ist des Nachts ausgereckt und läßt nicht ab; denn meine Seele will sich nicht trösten lassen.

Ich fürchte mich vor dir, daß mir die Haut schauert, und entsetze mich vor deinen Rechten.

Weil ich solches höre, ist mein Bauch betrübt, meine Lippen zittern von dem Geschrei; Eiter gehet in meine Gebeine, ich bin bei mir betrübt. O daß ich ruhen möchte zur Zeit der Trübsal, da wir hinaufziehen zum Volk, das uns bestreitet.

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