'Zu' in der Bibel
Wer weise ist, der höret zu und bessert sich; und wer verständig ist, der läßt ihm raten,
Des HERRN Furcht ist Anfang zu lernen. Die Ruchlosen verachten Weisheit und Zucht.
Denn ihre Füße laufen zum Bösen und eilen, Blut zu vergießen.
Wie lange wollt ihr Albernen albern sein und die Spötter Lust zu Spötterei haben und die Ruchlosen die Lehre hassen?
Kehret euch zu meiner Strafe! Siehe, ich will euch heraussagen meinen Geist und euch meine Worte kundtun.
Wo die Weisheit dir zu Herzen gehet, daß du gerne lernest,
die sich freuen, Böses zu tun, und sind fröhlich in ihrem bösen, verkehrten Wesen,
denn ihr Haus neiget sich zum Tode und ihre Gänge zu den Verlornen;
alle, die zu ihr eingehen, kommen nicht wieder und ergreifen den Weg des Lebens nicht:
Dünke dich nicht weise zu sein, sondern fürchte den HERRN und weiche vom Bösen.
Sie ist edler denn Perlen; und alles, was du wünschen magst, ist ihr nicht zu gleichen.
Langes Leben ist zu ihrer rechten Hand; zu ihrer Linken ist Reichtum und Ehre.
Weigere dich nicht, dem Dürftigen Gutes zu tun, so deine Hand von Gott hat, solches zu tun.
Sprich nicht zu deinem Freunde: Gehe hin und komm wieder, morgen will ich dir geben, so du es doch wohl hast.
Achte sie hoch, so wird sie dich erhöhen und wird dich zu Ehren machen, wo du sie herzest.
Mein Kind, merke auf meine Weisheit; neige dein Ohr zu meiner Lehre,
daß du behaltest guten Rat und dein Mund wisse Unterschied zu haben.
und habe nicht gehorchet der Stimme meiner Lehrer und mein Ohr nicht geneigt zu denen, die mich lehreten!
Herz, das mit bösen Tücken umgehet; Füße, die behende sind, Schaden zu tun;
Also gehet es, wer zu seines Nächsten Weib gehet; es bleibt keiner ungestraft, der sie berühret.
Es ist einem Diebe nicht so große Schmach, ob er stiehlt, seine Seele zu sättigen, weil ihn hungert.
Und erwischte ihn und küssete ihn unverschämt und sprach zu ihm:
Darum bin ich herausgegangen, dir zu begegnen, dein Angesicht frühe zu suchen, und habe dich funden.
Merket, ihr Albernen, den Witz; und ihr Toren, nehmet es zu Herzen!
Ich, Weisheit, wohne bei dem Witz und ich weiß guten Rat zu geben.
und sandte ihre Dirnen aus, zu laden oben auf die Paläste der Stadt:
zu laden alle, die vorübergehen und richtig auf ihrem Wege wandeln.
Haß erreget Hader; aber Liebe deckt zu alle Übertretungen.
Wo nicht Rat ist, da gehet das Volk unter; wo aber viel Ratgeber sind, da gehet es wohl zu.
Wer sein eigen Haus betrübt, der wird Wind zu Erbteil haben; und ein Narr muß ein Knecht des Weisen sein.
Des Gottlosen Lust ist, Schaden zu tun; aber die Wurzel der Gerechten wird Frucht bringen.
Der Frucht des Mundes geneußt man; aber die Verächter denken nur zu freveln.
Die Gerechtigkeit behütet den Unschuldigen; aber das gottlose Wesen bringet einen zu der Sünde.
Die Lehre des Weisen ist eine lebendige Quelle, zu meiden die Stricke des Todes.
Wer Zucht läßt fahren, der hat Armut und Schande; wer sich gerne strafen läßt, wird zu Ehren kommen.
Der Spötter liebt nicht, der ihn straft, und gehet nicht zu den Weisen.
Es ist einem eine Freude, wo man ihm richtig antwortet; und ein Wort zu seiner Zeit ist sehr lieblich.
Der Weg des Lebens gehet überwärts klug zu machen, auf daß man meide die Hölle unterwärts.
Das Herz des Gerechten dichtet, was zu antworten ist; aber der Mund der Gottlosen schäumet Böses.
Die Furcht des HERRN ist Zucht zur Weisheit; und ehe man zu Ehren kommt, muß man zuvor leiden.
Recht raten gefällt den Königen; und wer gleich zu rät, wird geliebet.
Mancher kommt zu großem Unglück durch sein eigen Maul.
Wer zu schenken hat, dem ist's wie ein Edelstein; wo er sich hinkehret, ist er klug geachtet.
Ein bitterer Mensch trachtet Schaden zu tun; aber es wird ein grausamer Engel über ihn kommen.
Was soll dem Narren Geld in der Hand, Weisheit zu kaufen, so er doch ein Narr ist?
Der Gottlose nimmt heimlich gern Geschenke, zu beugen den Weg des Rechts.
Es ist nicht gut, daß man den Gerechten schindet, den Fürsten zu schlagen, der recht regieret.
Es ist nicht gut, die Person des Gottlosen achten, zu beugen den Gerechten im Gericht.
Wenn einer zugrund gehen soll, wird sein Herz zuvor stolz; und ehe man zu Ehren kommt, muß man zuvor leiden.
Wer ein fröhlich Herz hat, der weiß sich in seinem Leiden zu halten; wenn aber der Mut liegt, wer kann's tragen?
Ein verständig Herz weiß sich vernünftiglich zu halten, und die Weisen hören gern, daß man vernünftiglich handelt.
Wo man nicht mit Vernunft handelt, da geht es nicht wohl zu; und wer schnell ist mit Füßen, der tut Schaden.
Dem Narren stehet nicht wohl an, gute Tage haben, viel weniger einem Knechte, zu herrschen über Fürsten.
Züchtige deinen Sohn, weil Hoffnung da ist; aber laß deine Seele nicht bewegt werden, ihn zu töten.
Laß ab, mein Sohn, zu hören die Zucht, die da abführet von vernünftiger Lehre!
Ein König, der auf dem Stuhl sitzt zu richten, zerstreuet alles Arge mit seinen Augen.
Der Gerechte hält sich weislich gegen des Gottlosen Haus; aber die Gottlosen denken nur Schaden zu tun.
Es ist dem Gerechten eine Freude zu tun, was recht ist, aber eine Furcht den Übeltätern.
Neige deine Ohren und höre die Worte der Weisen und nimm zu Herzen meine Lehre.
daß deine Hoffnung sei auf den HERRN. Ich muß dich solches täglich erinnern dir zu gut.
Geselle dich nicht zum zornigen Mann und halte dich nicht zu einem grimmigen Mann;
denn wo du es nicht hast zu bezahlen, so wird man dir dein Bett unter dir wegnehmen.
Bemühe dich nicht, reich zu werden, und laß ab von deinen Fündlein!
Gib dein Herz zur Zucht und deine Ohren zu vernünftiger Rede.
Laß nicht ab, den Knaben zu züchtigen; denn wo du ihn mit der Rute hauest, so darf man ihn nicht töten.
Auch lauert sie wie ein Räuber und die Frechen unter den Menschen sammelt sie zu sich.
Folge nicht bösen Leuten und wünsche nicht, bei ihnen zu sein.
Denn ihr Herz trachtet nach Schaden, und ihre Lippen raten zu Unglück.
Weisheit ist dem Narren zu hoch; er darf seinen Mund im Tor nicht auftun.
denn der Böse hat nichts zu hoffen, und die Leuchte der Gottlosen wird verlöschen.
Da ich das sah, nahm ich's zu Herzen und schauete und lernete dran.
Denn es ist dir besser, daß man zu dir sage: Tritt hie herauf! denn daß du vor dem Fürsten geniedriget wirst, daß deine Augen sehen müssen.
Fahre nicht bald heraus zu zanken; denn was willst du hernach machen, wenn du deinen Nächsten geschändet hast?
Ein Wort, geredet zu seiner Zeit, ist wie güldene Äpfel in silbernen Schalen.
Findest du Honig, so iß sein genug, daß du nicht zu satt werdest und speiest ihn aus.
Wer zu viel Honig isset, das ist nicht gut; und wer schwere Dinge forschet, dem wird's zu schwer.
Wer den Haß heimlich hält, Schaden zu tun, des Bosheit wird vor der Gemeine offenbar werden.
Wer sein Gut mehret mit Wucher und Übersatz, der sammelt es zu Nutz der Armen.
Wer sein Ohr abwendet, zu hören das Gesetz, des Gebet ist ein Greuel.
Wenn die Gerechten überhand haben, so gehet es sehr fein zu; wenn aber Gottlose aufkommen, wendet sich's unter den Leuten.
Ein treuer Mann wird viel gesegnet; wer aber eilet, reich zu werden, wird nicht unschuldig bleiben.
Wer mit seinem Nächsten heuchelt, der breitet ein Netz zu seinen Fußtapfen.
Wenn ein Weiser mit einem Narren zu handeln kommt, er zürne oder lache, so hat er nicht Ruhe.
Ein HERR, der zu Lügen Lust hat, des Diener sind alle gottlos.
Siehest du einen schnell zu reden, da ist an einem Narren mehr Hoffnung denn an ihm.
Vor Menschen sich scheuen, bringet zu Fall; wer sich aber auf den HERRN verlässet, wird beschützt.
Tue nichts zu seinen Worten, daß er dich nicht strafe, und werdest lügenhaftig erfunden.
Ich möchte sonst, wo ich zu satt würde, verleugnen und sagen: Wer ist der HERR? Oder wo ich zu arm würde, möchte ich stehlen und mich an dem Namen meines Gottes vergreifen.
Die Igel hat zwo Töchter: Bring her, bring her! Drei Dinge sind nicht zu sättigen, und das vierte spricht nicht: Es ist genug:
Ein Auge das den Vater verspottet und verachtet, der Mutter zu gehorchen, das müssen die Raben am Bach aushacken und die jungen Adler fressen.
Drei Dinge sind mir zu wunderlich, und das vierte weiß ich nicht:
ein Knecht, wenn er König wird; ein Narr, wenn er zu satt ist;
Hast du genarret und zu hoch gefahren und Böses vorgehabt, so lege die Hand aufs Maul.
O, nicht den Königen, Lamuel, gib den Königen nicht Wein zu trinken noch den Fürsten stark Getränke.
Sie breitet ihre Hände aus zu dem Armen und reichet ihre Hand dem Dürftigen.